WRITERSMIND

How to handle Celebrity Deaths on Social Media

Posted on reddit by u/MKTG_Guy:

"A list of Do’s and Don’t for Today’s news on Robin Williams:

  • DO: post a maximum of one article from a reputable, non-biased, non-polarizing news source then move on. Note posting nothing at all is your safest bet. Here is an article from the LA Times that you can post if you choose to do so.
  • DON’T: post anything related to Robin Williams that is not tied to an article or otherwise informative in nature.
  • DO: say something general yet sincere about Robin Williams alongside your article. Example: You will be missed!
  • DON’T: Post or engage in debates or discussions about depression, suicide or anything related to how Robin Williams died.
  • DO: ask Marketing if you are unsure about a post.
  • DON’T: provide any personal insight on the matter on behalf of [Company Name Removed].
  • DO: be mindful of unrelated posts today that could be perceived as insensitive.”

Die Liste bezieht sich zwar explizit auf Robin Williams Tod, aber lässt sich allgemein auf jede vergleichbare Situation anwenden. Um Links mit den Namen Toter zu betteln ist schllicht geschmacklos.

12 08/14

#ujournalism

Es ist mehr als ärgerlich, dass ich es heute Abend nicht nach Berlin zum ersten Urban Journalism Salon geschafft habe. Da bleibt am Ende leider nicht viel übrig als Hashtag-Stalken. Freu mich schon auf die Zusammenfassungen und Artikel morgen. Da nächste mal dann. (hoffentlich)

01 08/14
Dachte ich versuch mich mal an Illustrationen.

Dachte ich versuch mich mal an Illustrationen.

18 07/14

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Fußball nicht mag

Halt, ich sollte genauer werden: Ich mag den organisierten Fußball nicht, so wie es wahrscheinlich für jede andere Sportart gelten würde, deren Übertragungsrechte für Millionen verhandelt werden.

Mein Problem mit dem Fußball ist die Inszenierung. Man kann es an jeder Ecke des Sports sehen. Die Teams, die Journalisten, die Fifa und die Fans sind alle Teil oder Produkt einer gewaltigen Bühnen-Maschinerie.

Spiele sind langweilig, wenn es keine Spannung gibt, keine Bösewichte, keine einsamen Helden vor oder im Tor. Jede Sekunde wird genommen mit oder ohne Kontext, einzelne Spieler überhöht und im Nachhinein von Journalisten noch außer Atem interviewt werden.

Es sind eben jene Medienvertreter, die den Namen Journalisten nicht mehr verdienen, sondern mehr Regisseure eines Dramas sind, dass sich auf dem Rasen zu entfallten hat und den Fan stört es erst, wenn ein Spieler bei einem Interview aus seiner zugedachten Rolle fällt. Sie müssen ihm ja schließlich zustimmen, denn er wurde erst durch jene Journalisten zu einer Figur, die er eigentlich nicht ist. Einem Halbgott im Trikot, der für einen Moment zusammen mit dem Journalisten den Vorhang zerreißt, als dieser die Situation umso mehr zu überzeichnen versucht.

Es ist auch kein Zufall, dass die WM in Brasilien und in Katar statt finden wird. Brot und Spiele sind das richtige Stichwort. Ein Schauspiel um entweder das eigene Land und die Welt von den tatsächlichen Zuständen abzulenken, eine wohlüberlegte PR-Maßnahme mit Milliarden Kosten.

Und die Fifa weiß darum. Am Ende dürfen wir uns nicht über Korruption wundern, wir dürfen uns nicht über eine Medienmaschinerie wundern, die uns die Spiele auf einem Silbertablett mit einem Drehbuch in der Hand serviert. Noch bleibt der Kern, die Spieler und das Team augenscheinlich dem Sport treu. Aber wenn durch eine Laune des Schicksals einmal herauskommen sollte, dass Schiedrichter nicht für Wetterträge, sondern für Dramatik im Spiel bestochen wurden: Mich würde es nicht überraschen.

Letztendlich sind wir selbst Schuld. Wir, die Fans, die es nicht anders wollen.

Anschauen werde ich das Spiel trotzdem gleich.

13 07/14