WRITERSMIND

Medien und Kommunikationsstudent in Passau. Digital Native und Technologie Geek. Ich beschäfitge mich gerne mit Start-Ups, Journalismus und allem was ich sonst so in die Finger kriege. Und nebenbei Fotografiere ich auch noch.

Dachte ich versuch mich mal an Illustrationen.

Dachte ich versuch mich mal an Illustrationen.

18 07/14

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Fußball nicht mag

Halt, ich sollte genauer werden: Ich mag den organisierten Fußball nicht, so wie es wahrscheinlich für jede andere Sportart gelten würde, deren Übertragungsrechte für Millionen verhandelt werden.

Mein Problem mit dem Fußball ist die Inszenierung. Man kann es an jeder Ecke des Sports sehen. Die Teams, die Journalisten, die Fifa und die Fans sind alle Teil oder Produkt einer gewaltigen Bühnen-Maschinerie.

Spiele sind langweilig, wenn es keine Spannung gibt, keine Bösewichte, keine einsamen Helden vor oder im Tor. Jede Sekunde wird genommen mit oder ohne Kontext, einzelne Spieler überhöht und im Nachhinein von Journalisten noch außer Atem interviewt werden.

Es sind eben jene Medienvertreter, die den Namen Journalisten nicht mehr verdienen, sondern mehr Regisseure eines Dramas sind, dass sich auf dem Rasen zu entfallten hat und den Fan stört es erst, wenn ein Spieler bei einem Interview aus seiner zugedachten Rolle fällt. Sie müssen ihm ja schließlich zustimmen, denn er wurde erst durch jene Journalisten zu einer Figur, die er eigentlich nicht ist. Einem Halbgott im Trikot, der für einen Moment zusammen mit dem Journalisten den Vorhang zerreißt, als dieser die Situation umso mehr zu überzeichnen versucht.

Es ist auch kein Zufall, dass die WM in Brasilien und in Katar statt finden wird. Brot und Spiele sind das richtige Stichwort. Ein Schauspiel um entweder das eigene Land und die Welt von den tatsächlichen Zuständen abzulenken, eine wohlüberlegte PR-Maßnahme mit Milliarden Kosten.

Und die Fifa weiß darum. Am Ende dürfen wir uns nicht über Korruption wundern, wir dürfen uns nicht über eine Medienmaschinerie wundern, die uns die Spiele auf einem Silbertablett mit einem Drehbuch in der Hand serviert. Noch bleibt der Kern, die Spieler und das Team augenscheinlich dem Sport treu. Aber wenn durch eine Laune des Schicksals einmal herauskommen sollte, dass Schiedrichter nicht für Wetterträge, sondern für Dramatik im Spiel bestochen wurden: Mich würde es nicht überraschen.

Letztendlich sind wir selbst Schuld. Wir, die Fans, die es nicht anders wollen.

Anschauen werde ich das Spiel trotzdem gleich.

13 07/14

Flucht nach München (Bilder)

Vor der Klausurenzeit haben Sarah und ich das einzige Sinnvolle gemacht und sind für den Sonntag nach München geflohen.

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24 06/14

Hand aufs Kindle

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Die US-amerikanische Botschafterin Suzi LeVine ist offiziell die erste Diplomatin, die ihren Amtseid auf einem Kindl ablegte. LeVine, die in Zukunft die Amerikanische Vertretung in Liechtenstein und der Schweiz leitet wurde von Vizepräsident Joe Biden auf einer digitalen Kopie der Verfassung eingeschworen.
Als Gründe für die Wahl nennt LeVin:

(One) It was what I had

(Two) As cool as a copy of the Constitution from the 18th century would have been, I wanted to use a copy that is from the 21st century and that reflects my passion for technology and my hope for the future

(Three) Most importantly, it symbolizes for me the very best of our nation – especially around innovation, entrepreneurship and the voice that each of us has in our democracy.

Tatsächlich ist LeVine nicht die erste, die ihren Eid auf einem Kindl leistete. Wie die Washington Post berichtet, wurden bereits knapp einen Monat zuvor mehrere Polizisten auf digitale Art und Weise eingeschworen.

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So oder so: Ein mehr oder weniger historischer Tag für eReader und wahrscheinlich eines der besten Produkt-Placements für Amazon.

03 06/14